Häufig gestellte Fragen

Frequently Asked Questions (FAQ)

 

Wozu brauche ich überhaupt eine Internetpräsenz?

Ich werbe stark auf konvetionelle Art. Wie kann ein Internetauftritt mich dabei unterstützen?

Was muß ich tun, damit meine Webseiten durch Suchmaschinen gefunden werden?

Wie sollten meine Website heute aufgebaut sein, damit sie modern und seriös wirkt?

Worauf habe ich bei der Startseite meines Internetauftritts zu achten?

Wie lege ich eine wirkungsvolle Navigation an?

Worauf sollte ich bei Grafiken achten?

Wie sollte der Text meiner Webseite aufgebaut sein?

Worauf sollte ich bei der Farbgestaltung meines Internetauftritts achten?

Ich höre oft, das HTML durch XHTML abgelöst wird. Was hat es damit auf sich?

Auf diese Website raten Sie, Design von Inhalt zu trennen und schreiben oft über CSS. Können Sie dies kurz erklären?

Nichts gefunden?

Suchen Sie nach einem Stichwort:

Das gesuchte Stichwort wird im gesamtent Text gekennzeichnet.

Fragen Sie den Experten

 

 

 

Wozu brauche ich überhaupt eine Internetpräsenz?

Die elektronische Visitenkarte eines Unternehmens ist heute sein Auftritt im Internet. Kein anderes Medium entwickelt sich so rasant, kein anderes Medium erreicht so viele Teilnehmer. Bei der großen Anzahl von Teilnehmern und durch die hohe Erreichbarkeit muß Ihre Website 3 Aufgaben erledigen:

1. Sie ist ihr Aushängeschild im Internet und unterstütz bei der Aquise von Neukunden durch die Präsenz in Suchmaschinen und Linklisten.
2. Sie bindet vorhandene Kunden durch aktuelle Information und einen hohen Nutzen
3. Sie präsentiert Ihre Firma bei Neukunden (egal, ob diese nun durch das Internet oder auf anderen Wegen auf Sie aufmerksam geworden sind).

Damit Ihre Kunden auf Ihrer Seite verweilen, sollte dies aktuell sein, dem Kunden die gewünschte Information liefern und mit dem Kunden in Interaktion treten.

zurück

 

Ich werbe stark auf konvetionelle Art. Wie kann ein Internetauftritt mich dabei unterstützen?

In Anzeigen, Flyern oder Werbespots ist nur ein kurzes Schlaglicht auf Ihre Leistugen Möglich. Geben Sie jedoch eine Webseite an, kann der Kunde Ihre "virtuellen Firma" zu besuchen. Durch Ihren Internetauftritt haben Sie nun die Möglichkeit, sich und Ihre Leistungen ausführlicher vorzustellen und den Kunden zu überzeugen, sich für Sie zu entscheiden.

zurück

 

Was muß ich tun, damit meine Webseiten durch Suchmaschinen gefunden wird?

Strategie sein. Es gibt ca. 60 verschiedene HTML- und Designelemente einer Webseite, die das Suchmaschinenranking beeinflussen. Besonders der Text innerhalb von <body> ... </body> und die Linkpopularität. Das Design und die Seitenstruktur einer Website sind ebenfalls wichtige Elemente um ein hohes Suchmaschinenranking zu erzielen. Wo und wie ein Keyword im Quelltext steht, ist ebenso wichtig, wie die Häufigkeit, in der es vorkommt. Suchmaschinen nutzen sogenannte Spider oder Robots, die den gesammten Quelltext einer Webseite durchlesen und mittels eines sogenannten Ranking Algorithmus bewerten, indexieren und in einer Datenbank ablegen. Danach wird der Spider den auf der Seite befindlichen Links folgen und das ganze passiert noch einmal. Das 'Futter' für einen Spider ist der textbasierte Seiteninhalt. Grafiken sind nicht lesbar für „Herrn Spider“. Java Applets sind ebenfalls nicht lesbar. Dieses gilt auch für Links und Textinhalte in Imagemaps und Flash. Bei einer Seite mit Frames werden die Links häufig nicht verfolgt. Nehmen wir an, Sie haben sich dazu entschloßen, eine suchmaschinenfreundliche Seite" ohne Frames, Flash, Java Applets und JavaScript zu erstellen, dann sollten Sie vorher Wissen, welche Keywords Sie benutzen wollen.Diese Überlegung ist tatsächlich einer der entscheidendsten Aspekte der Suchmaschinenoptimierung. Wissen Sie nach welchen Suchbegriffen ein User in einer Suchmaschine sucht, um eine Seite mit dem Inhalt Ihrer Seite zu erreichen? Wissen Sie nach welchen Begriffen oder Begriffskombinationen die meisten User in Suchmaschinen suchen würden, um Ihre Seite zu erreichen? Haben Sie herausgefunden, für welche Keywords Ihre Mitbewerber ihre Webseiten optimiert haben? Das Design Ihrer Website sollte am besten auf Suchmaschinenfreundlichkeit schon beim Planen angepasst werden.

1. Text, Text und nochmals Text. Eine einzelne Seite mit einer großen Grafik und verschiedenen Links einer Imagemap sind kein gutes Futter für Spider. Erstens kann ein Spider keine Schriften in Bildern lesen und zweitens haben viele Spider große Schwierigkeiten den Links in einer Imagemap zu folgen. In vielen Fällen ist es nicht nötig, den Text durch Bildgrafiken schöner zu gestalten. Die richtige Anwendung von CSS kann Texte produzieren, die für das Auge attraktiv und noch wichtiger, für die Spider ein leckeres Futter sind. Vermeiden Sie aufwendige Seiten, die nur wenig oder keinen Text beinhalten.

2. Benutzen Sie Überschriften (<H1>-<H4>) direkt nach dem Body-Tag. Es ist ein weit verbreiteter Fehler vieler Webmaster, auf ihren Webseiten anstelle eines Heading-Tags Bilder zu nutzen, die sie mit Grafikprogrammen wie Uleads Cool 3d oder Photoshop erstellen, die schöne Buchstaben und Wörter erzeugen können. Für eine Suchmaschine ist es jedoch unmöglich, aus einer Grafik Keywords zu extrahieren. Die Nutzung von Überschriften kann Ihrer Suchmaschinenplatzierung einen bedeutenden Anstieg geben. Aber verwenden Sie nicht jedes Wort fett, kursiv oder unterstrichen, ein- bis zweimal im gesamten Body-Text genügen!

4. Suchmaschinen mögen Links, die im Text Keywords enthalten. Dies kann vor allem bei internen Links, aber auch bei Links zu externen Seiten mit gleichem Thema relevant sein und eine kleine Steigerung bei der Platzierung bringen.

5.Wir empfehlen, die Verzeichnisstruktur flach zu halten. Sofern möglich, beschr änken Sie sich auf maximal 3 Verzeichnisebenen!

6. Es ist wichtig dass all Ihre Webseiten komplett untereinander verlinkt sind. Die Art wie Sie sie zusammen verlinken kann ebenfalls einen Einfluss auf das Ranking haben. Die Verwendung von Textlinks als Verknüpfung stellt sich im Allgemeinen als besser heraus als die von Grafiken. Der Grund liegt in der Möglichkeit, Schlüsselbegriffe in Textlinks einbauen zu können. Die Verwendung von Schlüsselbegriffen in den Textlinks versieht die Seite, auf die gelinkt wird, in vielen Suchmaschinen mit einem "Ranking" Schub. Falls Sie dennoch Grafiken als Navigation verwenden, benutzen Sie das "alt" Attribut und fügen Sie Schlüsselbegriffe darin ein.

7. CSS und Javascript sind weit verbreitet. Legen Sie CSS Definitionen und Javascripte in eine externe Datei und verlinken Sie diese(< SCRIPT LANGUAGE= "JavaScript" SRC="MeinScript.js">< /SCRIPT>).
Der Spider einer Suchmaschine fängt am Anfang Ihres Quellcodes an und arbeitet sich nach unten durch. Er achtet mit besonderem Interesse auf den oberen, ersten Teil Ihres Quellcodes. Ist nun dieser obere Teil Ihres Quellcodes voll mit CSS Definitionen und Javascript Befehlen (diese typischen "mouse roll over" Effekte und Javascript Menüs), muss der Spider sich nun umso weiter nach unten arbeiten um zu dem "keyword-reichen" Body Text zu gelangen. Wie bereits erwähnt kommt es nicht nur auf die Häufigkeit Ihrer Schlüsselbegriffe an, sondern auch darauf WO diese Schlüsselbegriffe bzw. Schlüsselbegriff-Phrasen erscheinen. Aus diesem Grund sollten Sie die ersten 20 Zeilen des Quellcodes nicht mit Javascript Funktionen und CSS Definitionen füllen. Lagern Sie stattdessen beide, Javascript und CSS, aus in externe Dateien - so wird der Code zum einen viel sauberer erscheinen und es somit einem Spider sehr erleichtern, Ihren "keyword-reichen" Text schneller zu finden.

8. Setzen Sie Ihre Keyword früh in Ihren <body> Text hinein. Ihr erster Abschnitt nach der Unter-Überschrift sollte Ihre wichtigsten Keyword / Keyword-Phrasen mindestens zweimal beinhalten. Vorzugsweise als erstes Wort des Abschnitts. Sobald der erste Abschnitt fertig erstellt ist und voller Schlüsselbegriffe, wenden Sie sich dem restlichen Ihres <body> Textes zu. Wenn Sie eine Grafik verwenden, benutzen Sie das "alt" Attribut. Der eigentliche Text sollte immer noch Keywords beinhalten - allerding ist der Mittelteil Ihres <body> Textes nicht ganz so wichtig wie der erste Abschnitt bzw. die ersten 300-400 Buchstaben des <body> Textes. Am Ende Ihrer Webseite ist eine hohe Dichte an Schlüsselbegriffen wiederum wichtig, Normalerweise sind das Textlinks oder eine Zusammenfassung eines Produktes / einer Dienstleistung. Schreiben Sie Ihre Keyword-Phrasen ruhig ein- oder zweimal fett und kursiv - solange Ihre Seite dadurch nicht seltsam aussieht. Eine gute Idee ist, ganz unten auf Ihrer Seite Textlinks mit Keyword beinhaltend zu setzen sowie eine Zusammenfassung, die ebenfalls Ihre Schlüsselbegriffe beinhaltet. Sie sotten darauf achten, dass die Anzahl Ihrer Schlüsselbegriffe annähernd 5% - 7% beträgt, mit besonders hoher Dichte von Schlüsselgbegriffen am Anfang sowie Ende Ihrer Seiten. Einige Suchmaschinen achten bei der Ermittlung Ihrer Keyword-Dichte auf den gesamten Quelltext - dies schliesst dann die Inhalte Ihres <head> Bereiches sowie soche Dinge wie das <alt> Attribut mit ein. Ermitteln Sie Ihre Keyword-Dichte ganz einfach online unter http://www.keyworddensity.com/ . Die Seite ist zwar in Englisch, jedoch selbsterklärend. Wir empfehlen Ihnen, "raw data comparison" zu benutzen, um eine hervorragende Aufschlüsselung Ihrer Keyword-Dichte sowie deren Position zu erhalten. Es lässt sich sogar eine zweite URL zu Vergleichszwecken hinzufügen.

9. Sobald Sie Ihre Webseite nach toten Links und den Quellcode Validiert durch W3C überprüft haben, können Sie sie nun endlich bei Suchmaschineneintrag. Sie können Ihre Webseite bei Suchmaschinen auf 3 verschiedene Arten anmelden.

a) Es gibt verschiedenen Software Packete, die Sie sich herunterladen können, um damit Ihre Webseiten automatisch bei Suchmaschinen anzumelden. Der Vorteil bei der Benutzung dieser Software liegt darin, dass Sie sich eine Menge Zeit ersparen, da Sie die Details Ihrer Seite nur nur einmal eingeben müssen. Anschliessend wird Ihre Seite automatisch bei den grossen, in einigen Fällen auch bei vielen kleineren, Suchmaschinen angemeldet. Allerdings existieren auch mehrere Nachteile bei der Benutzung der Software - insbesondere in Bezug auf die wichtigeren Suchmaschinen. Manche Suchmaschinen mögen keinen automatischen Suchmaschineneintrag. Man glaubt sogar dass einige grosse Suchmaschinen automatisch angemeldete Seiten bestrafen.

b) Online Anmeldung duch Dritt-Webseiten und -Dienste. Es gibt zahlreiche Online Dienste, bei denen man die URL angeben kann für eine 'batch' Anmeldung bei Suchmaschinen. Ein Vorteil hierbei ist es, dass Anmeldungen in vielen Fällen kostenfrei getätigt werden können. Seien Sie jedoch vorsichtig wenn sie einen automatischen Online Anmeldedienst verwenden. Sie bekommen selten einen genauen Bericht. Sie sollten insbesondere bei solchen Diensten vorsichtig sein, die Ihnen anbieten, Ihre Seite bei hunderten, in manchen Fällen auch tausenden, von Suchmaschinen anzumelden. Dies liegt darin begründet, dass 90% des Suchmaschinen-Traffics von den Top 5 Suchmaschinen stammt. Von den 3 M öglichkeiten der Anmeldung ist diese die schlechteste Wahl.

c) Manuelle Anmeldung Ihrer Webseiten bei der Suchmaschine. Das manuelle Anmelden bei den Top 10 - 15 Suchmaschinen hat im Vergleich zu den anderen beiden vorgestellten Möglichkeiten viele Vorteile. Allerdings kann diese Art der Anmeldung sehr zeitraubend sein. Die Anmeldung ist ein wichtiger Schritt um Ihre Seite zu indexiert zu bekommen. Unserer Ansicht nach sollte man hier keine Einsparungen vornehmen.

zurück

 

Wie sollte meine Website heute aufgebaut sein, damit Sie modern und seriös wirkt?

Eine moderne Website zeichnet sich durch folgende Punkte aus:

Einfacher, leicht zu merkender Name
intelligenter Kurztext in der Suchmaschine
kurze Ladezeiten
Ansprechendes Design
Klare Menüführung, leichte Navigation
Leicht verständlicher, gut lesbarer Text
eine Druckfunktion, die Ihre Seiten f ür den Ausdruck aufbereitet

Sie sollte ausserdem folgendes bieten:
Aktuelle Inhalte und für den Kunden relevante Informationen (z.B. eine Rubrik mit häufg gestellten Fragen (FAQ) zu Ihren Produkten, ein Downloadbereich für Anleitungen und Dokumente, aktuelle Preislisten).

Einen interaktiven Bereich, durch den der Kunde in Kontakt mit der Firma treten kann.

Eine moderne Seite sollte folgende technische Anforderungen erfüllen:

Trennung von Inhalt und Design:
das Design kann den Unständen entsprechend angepasst werden, der Inhalt bleibt davon unangetastet)

Aktualisierbarkeit:
Wichtige Rubriken wie der FAQ-Bereich, Firmen-News oder verfügbare Stellen sollten einfach und schnell, auch ohne HTML-Kenntnisse aktualisierbar sein.

zurück

 

Worauf habe ich bei der Startseite meiner Website zu achten?

Die Startseite einer Website muß als erstes die Information übertragen. Sie muss sich nicht nur schnell laden (max. ca. 30 KB bei Firmenhomepages), Sie muss von flüchtigen Surfer sofort verstanden und schnell gelesen werden können. Der Name der Seite sollte passend gewählt sein. Seitengestaltung und Farbwahl sollten sofort erklären, um welche Art Seite es sich handelt. Die Navigation sollte die Seitenstruktur wiedergeben und sofort als solche zu erkennen sein.

zurück

 

Wie lege ich eine wirkungsvolle Navigation an?

Besucht ein Benutzer eine neue Seite, muß er sich in Sekundenbruchteilen orientieren können. Navigation muß sich deshalb klar von Inhalt unterscheiden. Der Besucher muß die einzelnen Seitenelemente ausmachen und zuordnen können. Dies erfordert eine klare Seitenstruktur und vom Text deutlich hervorgehobene Links. Außerdem sollte der Besucher durch die Navigation eine Überblick über die thematische Gliederung der Seite erhalten. Durch intelligentes Navigations-Design wird der Besucher der Website geführt, ohne eingeschränkt zu werden.
Aussehen und Position der Links sollten auf der ganzen Seite konsequent beibehalten werden. Vermeiden sollte man unterstrichenen Textpassagen oder buttonähnlichen Grafiken, die vom Aussehen her den Links ähneln.

zurück

 

Worauf sollte ich bei Grafiken achten?

Es spricht sehr viel dafür, gerade Startseiten nicht nur mit farbigen Flächen und Text zu versehen, sondern auch mit einem geeigneten Bild.
Ein Bild kann eine aktivierende Wirkung ausüben und allein aufgrund dieser Wirkung die Attraktivität der Seite steigern.

Das Bild leicht muß sich leicht merken lassen, d.h. es muß konkret und nicht zu komplex sein. Praktische Prüfung: Wenn man den Inhalt des Bildes mit einem nicht zu langen Satz (max. 15 Wörter) vollständig beschreiben kann, dann ist das Bild konkret und nicht zu komplex.
Der Erinnerungswert kann gesteigert werden, wenn das Bild den Produktnutzen/Produktvorteil oder eine andere zentrale Information zeigt. Besonders erfolgreiche Erinnerungswerte haben Bilder, die den Nutzen visualisieren.

Die Assoziationen (Erinnerungen, Eindrücke, Gefühle, Farb-Assoziationen), die durch das Bild ausgelöst werden, sollten positiv sein.

Im Internet können folgende Graphikformate benutzt werden:

GIF:
Das älteste Format im Web ist gif (Grafic Interchange Format), welches schon 1987 im Auftrag des Onlinedienstes Compuserve entwickelt wurde.
gif eignet sich hervorragend zum Komprimieren von Grafiken mit wenigen Farben und zusammenhängenden Farbflächen (z.B. Logos, Buttons u.ä.)
Weitere Vorteile des gif-Formats: Es können beliebige Farben der Ausgangsgrafik als transparent definiert werden. Das Ergebnis ist dann ein z.B. freigestelltes Bild, welches Sie problemlos auf jeden Hintergrund, auch mit Farbverläufen, platzieren können. Diese Variante des gif-Formats heißt korrekt "gif89a".
Außerdem können (und sollten) gif's im "Interlaced"-Modus gespeichert werden. Ergebnis beim Betrachter mit seinem Browser ist: Das Bild baut sich stufenweise von grob bis fein auf. Subjektiv hat der Betrachter das Gefühl des schnelleren Ladens, da er die Grafik schon frühzeitig erkennen kann, objektiv ist die Datei aber sogar etwas größer, aber nur wenige Bytes.
Auch die beliebten animierten Grafiken im Web sind gif-Dateien (animated gif), diese können z.B. mit Macromedia Fireworks, Adobe Image Ready (im Lieferumfang von Photoshop seit Vers. 5.5) und vielen speziellen Free- und Shareware "Gif-Animations-Programmen" erstellt werden.
Der große Nachteil des gif-Formats liegt in seiner Farbbeschränkung: Es können maximal 256 Farben je Grafik gespeichert werden. Damit ist es für alle Bilder mit Farbverläufen, z.B. Fotos, untauglich.

PNG:
(gesprochen "ping") steht für "Portable Network Graphics" und ist die Alternative und Nachfolger des gif's. Dieses Format kann 16,7 Mio Farben darstellen, komprimiert sehr gut und verlustfrei und ist im Gegensatz zu gif für die Softwarehersteller ohne Lizenzgebühren implementierbar.
Leider unterstützen bisher nur die neuesten Browser von Netscape und Microsoft die Darstellung des png-Formats. Deswegen ist zum jetzigen Zeitpunkt von einer Verwendung im Web noch abzuraten.

JPEG oder JPG:
Das jpg-Format (Joint Photographic Experts Group) ist der "Allrounder": Dieses Format kommt zum Einsatz, wenn es sich um Bilder mit vielen Farben handelt, also grundsätzlich für Fotos und für alle Grafiken mit Farbverläufen. Da jpg immer mit 16,7 Mio. Farben speichert, können mit diesem Format solche Bilder am besten dargestellt werden.
Ähnlich wie der interlaced-Modus beim gif-Format funktionieren die "progressiven JPEG-Grafiken": es wird erst eine undeutliche Fassung des Bildes im Browser angezeigt, die Details werden nach und nach sichtbar.

zurück

 

Wie sollte der Text meiner Webseiten aufgebaut sein?

Die Headline:

Setzten Sie unmissverständliche Überschriften ein. Benutzen Sie schnelle Formulierunge und viele Substantive. Vermeiden Sie Frage-Headlines.

Geben Sie Hinweise auf den Nutzen

Weist die Überschrift auf den Nutzen (auch Zusatz-Nutzen) für den Kunden hin? Informationen über persönliche Vorteile sind für die meisten Menschen einfach interessant. Wer schnell hohe Erinnerungswerte erzielen will, sollte den Produkt-Nutzen erwähnen.

Der Fließtext:

Benutzen Sie kurze verständliche Texte. Leicht verständliche Texte haben kurze Sätze mit 15 Wörtern pro Satz als Obergrenze. Wird die Aufnahme des Fließtextes durch gute formale Gestaltung begünstigt? Absätze, Hervorhebungen, Zwischenüberschriften usw. erleichtern schnelles Lesen. Die ideale Zeilenbreite für schnelles Lesen: 35 bis 45 Anschläge pro Zeile.
Die Lesbarkeit der Schrift sollte gut sein. Die Lesbarkeit der Schrift ist natürlich von Schriftart und Schriftgrösse abhängig. Die Schriftart ist im Web relativ eingeschränkt da man nie wissen kann, welche Schriften der Besucher installiert hat. Die Schriftgrösse kann entweder den Einstellung des Browsers überlassen bleiben, oder man legt auch diese durch CSS fest. Ein weitere Entscheidener Faktor ist die Auflösung des Monitors. Die Schriften werden mit höher werdender Auflösungen des Monitors immer kleiner. Hat mann die Schriften per CSS fest definiert, sollte man den Besuchern eine Möglichkeit geben, die Schriftarten in der Grösse zu ändern und Ihrer Auflösung und persönlichen Sehkraft anzupassen.

zurück

 

Worauf sollte ich bei der Farbgestaltung meiner Seite achten?

Mit der richtigen Farbgestaltung Ihrer Website können Sie auf manche Erklärung verzichten!
Lange bevor der Benutzer sich mit dem Inhalt Ihrer Webseiten beschäftigt, nimmt er deren farbliche Gestaltung wahr. Es ist jedoch hoffnungslos, Farben zu finden, die allen eb-Benutzern gefallen. Farben haben zwar eine Symbolik, werden aber trotzdem extrem subjektiv aufgenommen. Ein für uns seriös erscheinendes blau kann von einem anderen Benutzer extrem negativ beurteilt werden. Es ist jedoch möglich, einen grossen Prozentsatz der Besucher zufridenzustellen, wenn man einige Grundregeln beachtet.

Farben für den Hintergrund:
Sie wissen es selber: Gute Businessseiten sind nicht orange! Farben lassen sich anhand Ihrer Temparatur klassifizieren.kalt-neutral-warm. Warme Farben sind Rot, Orange, Gelb. Diese Farben sind eher für Seiten geeignet, bei denen ein Gefühl der Energie erzeugt werden oder Aktionen provoziert werden sollen. Informative Seiten sollten diese Hintergründe meiden, sie ermüden den informationssuchenden Besucher zu stark. Als kalte gelten Farben wie blau und blaugrün. Diese Farben wirken eher entspannend und erhöhen die Aufmerksamkeit des Besuchers. Warme farben treten auf kalten Hintergründen deutlicher hervor.Ausserdem wirkt blau in allen Kulturkreisen seriös! Neutral wirkt dagegen Schwarz, Grau und Weiß.

Farben für Grafiken, Texte und Überschriften:
Grafiken sollten eine mittlere helligkeit aufweisen: dunkler (oder heller) als der hintergrund aber wiederum heller (bzw. dunkler) als Text. Text sollte die dunkelste oder hellste Farbe aufweisen. Wichtig ist auch, daß der Kontrast zwischen Text und Hintergrund ausreichend hoch ist, es erlaubt ein ermüdungsfreies Lesen.

Farben als Bindeglied:
Benutzen Sie für analoge Sachverhalte imme die gleich Farbe (z.B. für bestimmte Produkte oder Produktkategorien), ob Text, Schaubilder oder Grafiken.

Farben für Navigation:

Was für Produktkategorien gilt, gilt auch für die Navigationselemente. Achten Sie darauf, das Navigationselemente in den einzelnen Navigationsbereichen auch farblich immer gleich gestaltet sind.

zurück

 

Ich höre oft, das HTML durch XHTML abgelöst wird. Was hat es damit auf sich?

Das Konzept der Auszeichnungssprachen, von denen HTML nur eine unter vielen, allerdings die bislang weltweit erfolgreichste und bekannteste ist - dieses Konzept ist schon älter. Ein Merkmal des Konzepts solcher Auszeichnungssprachen ist, dass ihre Bestandteile nicht einfach "frei erfunden" sind, sondern dass es Meta-Sprachen gibt, mit deren Hilfe die Regeln und Bestandteile solcher Auszeichnungssprachen definiert werden.

Bereits seit 1986 gibt es die als ISO 8879 standardisierte Meta-Sprache SGML (Standard Generalized Markup Language = standardisierte verallgemeinerte Auszeichnungssprache). Diese Meta-Sprache erlaubt das Definieren von Auszeichnungssprachen mit Hilfe so genannter DTDs (Document Type Definitions = Dokumenttyp-Definitionen). In den DTDs wird festgelegt, welche Elemente eine Auszeichnungssprache hat, welche zugehörigen Attribute, sowie Regeln, welche Elemente innerhalb welcher anderen Elemente vorkommen können usw. Nun ist SGML sehr ausgereift, gilt aber gemeinhin als ziemlich "sophisticated". So entschloss man sich dazu, eine reduziertere Variante von SGML zu etablieren, und zwar unter dem Namen XML (Extensible Markup Language = erweiterbare Auszeichnungssprache). XML erlaubt ebenso wie SGML das Definieren von Auszeichnungssprachen mit Hilfe von DTDs.

HTML, das Anfang der 90er Jahre entstand, wurde mit Hilfe von SGML definiert. Bis einschließlich HTML 4.x ist das auch heute noch der Fall. Im Zuge von XML und seiner wachsenden Bedeutung für immer mehr Dateiformate, die auch im Web ihren Einsatz finden, entstand der Wunsch, auch HTML mit Hilfe von XML zu definieren anstatt wie bisher mit SGML. Damit kein Versionenwirrwarr entsteht, entschloss man sich dazu, dieses neue, XML-basierte HTML mit einem neuen Namen und eigener Versionenkontrolle auszustatten. Heraus kam dabei XHTML (Extensible HyperText Markup Language = erweiterbare Hypertext-Auszeichnungssprache).

Seit Januar 2000 liegt XHTML 1.0 als Empfehlung des W3-Konsortiums vor und hat damit den gleichen verbindlichen Stellenwert wie etwa HTML 4.0. XHTML 1.0 ist nichts anderes als der Versuch, das SGML-basierte HTML 4.0 mit Hilfe von XML "nachzubauen". Dahinter steckt keine Spielerei von Designern künstlicher Sprachen, sondern es gibt gute Gründe dafür:

XHTML ist syntaktisch 100%ig kompatibel zu wichtigen XML-Standardsprachen wie SVG, WML, SMIL usw.
XHTML kann dadurch als Dateninsel innerhalb anderer Sprachen eingebunden werden, und ebenso ist es möglich, diese anderen Sprachen wieder als Dateninsel innerhalb von XHTML einzubinden. So ist es beispielsweise problemlos möglich, eine SVG-Grafik als Dateninsel in eine XHTML-Datei einzubetten. Die SVG-Grafik muss dadurch nicht mehr referenziert werden, sondern ist Bestandteil der XHTML-Datei.
Durch die gemeinsame syntaktische Grundlage auf der Basis von XML ist es auch möglich, Scriptsprachen zu vereinheitlichen. Genau das geschieht beim DOM (Document Object Model = Dokument-Objektmodell). Das DOM definiert Objekte, Eigenschaften und Methoden für den Zugriff auf Elemente XML-basierter Sprachen. Möglich ist eine solche Anwendung aber nur, weil alle diese Sprachen denselben, XML-bedingten syntaktischen Grundmustern folgen. Da die syntaktischen Grundmuster von HTML sehr ähnlich sind wie die von XHTML, ist das DOM in der Praxis auch auf HTML anwendbar. Doch der Wunsch ist verständlich, ein HTML zu haben, das sich exakt an die Syntax von XML hält.
Was für Script-Sprachen gilt, gilt ebenso auch für Stylesheet-Sprachen. Die selbst XML-basierte allgemeine Stylesheet-Sprache XSL (Extensible Stylesheet Language = erweiterbare Formatsprache) ist genau für diese Zwecke entworfen worden. Sie stellt eine einheitliche Grundlage für alle XML-basierten Sprachen zur Verfügung.
XHTML ist also XML-gerechtes HTML. Der "Nachbau" von HTML 4.0 in XHTML 1.0 ist so weit gelungen, dass es in XHTML die gleichen Elemente, Attribute und Verschachtelungsregeln gibt wie in HTML. Systembedingt durch die Syntax von XML gibt es jedoch diverse Unterschiede im Detail, die Sie kennen müssen, wenn Sie Ihre Web-Seiten in XHTML statt in HTML schreiben wollen.

zurück

 

Auf dieser Website raten Sie, Design von Inhalt zu trennen und schreiben oft über CSS. Können Sie dies kurz erklären?

Die HTML-Sprache wurde für wissenschaftliche Texte im Internet geschaffen, nicht für die Darstellung von Unternehmens-Präsentationen im Corporate Design. In der Vergangenheit - und aktuell noch weit verbreitet - wurden und werden viele Tricks angewandt, um trotz der Beschränkungen in HTML ansprechende Webseiten zu erstellen. Wesentlich tragen dazu unsichtbare Tabellen als Seitengerüst und unsichtbare Bilder als Abstandshalter bei. Mit der Einführung von CSS (Cascading Style Sheets) und dessen immer besser gelingende Implementierung in modernen Browsern (Internet Explorer, Netscape Navigator, Opera, usw.) sind diese Hilfsmittel nicht mehr notwendig - und auch nicht sinnvoll!

Mit dem Einsatz von (X)HTML in Kombination mit CSS als State-of-the-art-Technik entstehen folgende Vorteile:

Einheitliche Anwendung für mehrere Ausgabemedien bedeutet im hohen Maße Kostenersparnisse und mehr Flexibilität bei Änderungswünschen.

Änderungen des Layouts werden zentral an wenigen CSS-Dateien vorgenommen und wirken sich auf alle Internetseiten gleichzeitig aus - egal ob die Internetpräsenz zehn Seiten oder hunderte Seiten umfasst. Der laufende Pflegeaufwand wird geringer, Änderungen sind schneller durchzuführen.

Die Indexierung durch Suchmaschinen wird wesentlich erleichtert und ist ausgeprägt steuerbar.

Wesentlicher Schritt in Richtung Barrierefreiheit - für Behörden-Websites ist dies bereits Pflicht.

Schnelle Zugriffszeiten beim Aufruf der Webseiten - Ihre Kunden erhalten ein deutliches Plus an Service.

Auch bei ausgeschaltetem JavaScript funktioniert die Navigation in den Webseiten ohne Einschränkung.

Zukünftige Entwicklungen werden diese Sprachen als Standard voraussetzen - der frühzeitige Einsatz spart Kosten oder vermeidet gar Fehlinvestitionen.

Um die Darstellung von Internetseiten auch auf Handys, Handhelds, Web-TV und anderen Plattformen zu ermöglichen, müssen nicht mehr wie bisher komplett getrennte Anwendungen geschrieben werden. Auch die Darstellung der Inhalte als PDF oder Druckseite benötigt nur jeweils ein zentrales Stylesheet für die gesamte Webpräsenz, die Inhalte selbst (HTML-Dateien) bleiben unverändert.

Schauen Sie sich diese Seite (mit den Designs Herbstimpressionen, Meer und weites Land) oder als Beispiel CSS Zengarden an, um die Möglichkeiten von CSS-Design zu erleben. Lesen Sie dazu auch folgenden Artikel: Michael Charlier: Stylesheets als Kostenbremse - Große Unternehmen entdecken die Webstandards

Große Firmen und Portale wie z.B. Lycos France, Opera, Mercedes, Stern, Post und viele andere stellen ihre Seiten bereits teilweise oder komplett auf XHTML und CSS um. Dieser im Jahr 2003/2004 begonnene Trend wird sich im Jahr 2005 verstärkt fortsetzen, denn die Vorteile des CSS-Designs überzeugen.

zurück

 

 

 

 

Lesen Sie dazu auch folgenden Artikel:

Michael Charlier:
Stylesheets als Kostenbremse - Große Unternehmen entdecken die Webstandards

Der Stern tut es, die Deutsche Post tut es, sogar die Bundeswehr versucht es: Still und heimlich haben sie beim jüngsten Relaunch zum Jahreswechsel die Programmiertechnik ihrer Websites auf CSS-Design umgestellt. Damit liegen sie nur wenige Monate hinter den amerikanischen Pionieren der neuen Technik wie "Wired", "EZBoard" oder "USCHO", die sich bereits im Herbst einen Platz auf der Liste der Pioniere mit Webseiten in XHTML (oder nahe dran) gesichert haben.

Gerne geben wir Ihnen die Links: Stern, Deutsche Post, Bundeswehr , Wired, Ezboard, USCHO.

Warum tun sie das - mitten in der Flaute, wo alle Unternehmen ihre Webetats zusammenstreichen? Die Antwort ist einfach: Weil sie es sich nicht mehr leisten wollen, Monat für Monat das Doppelte oder gar Vierfache dessen für den Verkehr auf ihren gut besuchten Websites auszugeben, was eigentlich nötig wäre. Und weil sie die Vorstellung höchst attraktiv finden, die nächste Aufstockung ihrer Serverkapazität um ein oder zwei Jahre verschieben zu können - soviel ressourcenschonender ist die Auslieferung von Seiten bei konsequenter Trennung von Content und Layout. Und das alles nur mit Software!

Schusters Kinder kriegen Schuhe!

Mit der Umstellung auf CSS rücken erstmals große Webanbieter mit vielen zehntausenden Besuchern täglich von der üblichen Praxis ab, ihre Seiten ohne Rücksicht auf Webstandards nach der Methode des geringsten Widerstandes ins Netz zu bringen. Sie haben erkannt, daß inzwischen die Vorteile standardkonformen Seitenbaus die bisher davon befürchteten Nachteile überwiegen.

Als solche Nachteile wurden bisher geltend gemacht:

Die Entwicklung validen Codes ist aufwendig und entsprechend teuer

Die Kreativitär der Grafiker wird unzumutbar eingeschränkt, die Seiten wirken unifom und transportieren keine "user experience".

Mit Stylesheets präsentierte Inhalte lassen sich nicht in allen von den Besuchern verwandten Browsern im gleichen Layout anzeigen - die kostbare Corporate Identity gerät in Gefahr.

Aus Nachteilen werden Vorteile

Mehr dazu lesen Sie in Jeff Zeldmanns Artikel "99.9% of Websites Are Obsolete"

Beeindruckt von den Sparpotentialen, die hinter der "neuen" Technik sichtbar wurden, haben erste Vorstände diese Abwehrargumente nun einer kritischen Überprüfung unterzogen - und siehe da, sie erweisen sich als unhaltbar.

1. Um Layouts mit Stylesheets zu realisieren, benötigt man zwar andere und möglicherweise auch zusätzliche Qualifikationen als für die bisherige Arbeit mit z.B. mit Dreamweaver oder Fusion. Hat man diese Qualifikation erst einmal erworben, läßt sich die Arbeit eher kostengünstiger gestalten als im alten Stil. Das gilt ganz besonders in Hinblick darauf, daß der Content großer Sites ohnehin aus Datenbanken bzw. CMS-Systemen abgerufen wird - also prinzipiell getrennt vom Layout "aufbewahrt" wird.

2. Die Designer des Web-Dienstleisters Ezboard oder des Musik-Portals Bigbaer demonstrieren, daß sie mit der neuen Technik exakt die Art von User Experience produzieren können, die in ihrer Branche erwartet wird. Tatsächlich scheint es kaum eine Layoutidee zu geben, die sich nicht ebensogut mit Styles wie mit Tabellen realisieren läßt - wenn man die Werkzeuge im Griff hat.

3. Weitestgehend oder vollständig identisches Aussehen auf den Bildschirmen aller Personalcomputer (es gibt auch andere Ausgabegeräte!) ist eine Frage der Zielgruppe und des Aufwandes. Stern.de hat bei seiner Zielgruppenanalyse festgestellt, daß gerade noch 1,3% seiner Besucher den besonders kritischen Uralt-Browser NN4 einsetzen. Diese Mindeheit erhält jetzt nur noch Content pur - mit etwa 25 Beschwerden in den ersten Wochen nach der Umstellung nahmen die Besucher das anscheinend ziemlich gelassen hin. Einen aufwendigeren Weg wählte die Deutsche Post AG, deren Server die Kennung der Browser abfragt und dann die "nicht-kompatiblen" Besucher mit einem Layout in alter Technik bedient. Ähnlich bei der Bundeswehr - hier aber auch mit reichlich Styles für NN4.. Offenbar sind die Einsparungen, die sich bei Auslieferung von über 90% aller Seiten in der neuen, schnellen Technik ergeben, so groß, daß sich die Doppelarbeit für die zusätzliche Erstellung eines Templates in alter Technik lohnt.

Patentrezepte gibt es nicht

Einfache Rezepte haben wir auch nicht zu bieten. Aber wir haben so unsere Erfahrungen...

Im übrigen gibt es zur Abschätzung der anfallenden Kosten und möglichen Einsparungen kein Patentrezept. Allgemein ist zu erwarten: Je größer der Anteil an textlichem/informativem Content in einem Webauftritt ist, desto stärker können standardorientierte Entwicklungsverfahren zur Senkung von Kosten für die Erstellung von Templates beitragen. Und umgekehrt: Je höher der Anteil grafischer Elemente und multimedialer Inhalte, desto teurer wird die Erstellung des Contents - unabhängig davon, ob der Seitenaufbau mit oder ohne Rücksicht auf die Standards erfolgt.

Sinngemäß gilt diese Überlegung auch bei den Betriebskosten, insbesondere im Zusammenhang mit der Serverlast: Multimediale Inhalte sind derartig voluminös, daß der Anteil der Seitenstruktur demgegenüber deutlich weniger ins Gewicht fällt als bei Text. Der dort anfallende Gewinn jedenfalls ist unübersehbar.. Douglas Bowman, einer der Entwickler von Wired News, gab bereits wenige Tage nach Übergang zum neuen Layout die Auskunft, daß die durchschnittlichen Download-Zeiten pro Seite um etwa 30% zurückgegangen seien. Alireza Jerani von Stern.de stellt sogar eine "Verschlankung" seiner Seiten um durchschnittlich zwei Drittel fest.

Und was ist mit den Kleinen?

Serverlast reduzieren, CMS-Anbindung verbessern, Template-Erstellung erleichtern - das klingt fast so, als ob die Vorteile standardkonformer Seitengestaltung nur bei den ganz großen Webangeboten zu nutzen wären. Daran ist zumindest soviel richtig, als Anbieter, für die diese Stichworte keine besondere Kostenbelastung signalisieren, dort auch nichts einsparen können. Das Webwriting-Magazin zahlt eine Pauschale und nutzt kein CMS - da haben wir nichts zu gewinnen. Schon anders steht es um die Arbeit mit Templates: Die Übernahme eines - in ordentlichem HTML vorliegenden - Artikels in unser leider ein wenig anders gestricktes Layout warf soviele Probleme auf, daß sie Stoff für einen ausführlichen Bericht bot. Die Übernahme eines anderen Textes, der in tabellenfreiem XHTML abgefasst war, ließ sich in einer knappen Stunde abwickeln - keine besonderen Vorkommnisse. Das Einpflegen neuer Texte in unsere schon im intermediären Design recht sauber strukturierten Templates ist eine Kleinigkeit.

Mindestens ebenso interessant sind zwei weitere Vorteile, die sich großen und kleinen Anbietern gleicherweise bieten: Vergrößerte Reichweite - etwa mit Blick auf mobile Devices - und erhöhte Zugänglichkeit für Behinderte.

Die Reichweite vergrößern

Bei Licht betrachtet handelt es sich nur um zwei Seiten einer Medaille. Standardkonform gebaute Seiten können von allen standardkonformen Plattformen wiedergegeben werden. Natürlich mit hardwarebedingten Einschränkungen - daß jemand auf dem Handy das Webwriting-Magazin lesen mag, ist wohl noch unwahrscheinlicher, als daß er sich dort ein Fußballspiel anschaut.

Zum Thema "Zugänglichkeit und Barrierefreiheit" gibt es im Webwriting Magazin inzwischen einen eigenen Artikel.

Zu diesen (mehr oder weniger) standardkonformen Plattformen gehören aber auch Screenreader oder Braille-Leser, die Blinden den Zugang zum Internet ermöglichen. Wer standardkonforme Seiten mit klarer Trennung von Content und Layout ins Web stellt, erfüllt damit ohne jede weitere Anstrengung die wesentlichsten Bedingungen, die an "Barrierefreiheit" gestellt werden. Um den zusätzlichen Anforderungen, der deutschen BITV, der amerikanische 'Section 508' oder WAI double-A gerecht zu werden, sind dann nur noch relativ geringe Zusatzleistungen erforderlich. Sie sind auf dieser Grundlage leicht zu erbringen - während sie bei konventionelle Seiten mit Layouttabellen großen Aufwand erfordern können - sofern das überhaupt möglich ist.

Neue Angebotsfelder erschließen

Ähnlich verhält es sich mit den Mobile Devices. Webseiten in validem XHTML können heute schon von jedem iMode-Handy und vielen Handhelds abgerufen und mit ein bißchen Glück auch lesbar dargestellt werden. Das alleine bringt freilich noch keinen großen Nutzen, nicht zuletzt wegen der ungünstigen Kostenstruktur der mobilen Webdienste. Aber auch hier bietet tabellenfreies XHTML die besten Voraussetzungen dafür, mit geringem Aufwand oder automatisch Kurzfassungen von Seiten zu erstellen. Das eröffnet gerade auch "kleinen" Anbietern interessante Möglichkeiten im Bereich der von mobilen Usern besonders nachgefragten lokalen Dienste: Sehenswürdigkeiten, Veranstaltungen, Restaurants.

Für jeden etwas

Große Anbieter können durch den Einsatz von standardnahen Verfahren bei konsequenter Trennung von Content und Präsentation eine substantielle Kostensenkung und Verringerung der Belastung bei künftigen Investitionen erreichen. Kleine Anbieter können ihre Reichweite verbessern und neue Leistungen anbieten, ohne dafür besondere Investitionen vornehmen zu müssen. Know-how ist alles.

Für Leser, die mit dem Begriff "Quellcode" nichts anfangen können, ist der Artikel hier zu Ende. Für alle anderen enthält er ein paar Bemerkungen dazu, daß "Standardnähe" für große CMS-getrieben Webauftritte nicht so leicht zu erreichen ist wie "Standardkonformität" für kleine.

Schlussbemerkung für Fachleute: Das soll standardnahes Design sein?

Diese Frage kann man sich schon stellen, wenn man einen Blick hinter die Vorderseite, also auf den Quellcode, geworfen hat. Doch Webauftritten dieses Kalibers wird man nicht gerecht, indem man jede noch bestehende Tabelle als Indiz dafür nimmt, das könne ja wohl kein CSS-Design sein. Auch nicht dadurch, daß man sie durch den Validator jagt und Fehlermeldungen zählt. Viele im Mangel an Zeit oder Geld begründete bzw (CM-) systembedingte Faktoren verhindern, daß hier schon im ersten Anlauf valides CSS-Design produziert wird. Die amerikanischen Seiten sind da schon etwas weiter.

Als CSS-Design akzeptiere ich hier Layouts, die im großen ganzen auf der Trennung von Content und Präsentation aufbauen. Man erkennt sie am leichtesten daran, daß beim Abschalten der Styles die Darstellung linearisiert wird und nur noch hier und da eine "Tabelleninsel" im Dokumentenfluß auftaucht. Mit stern.de konnte ich bereits sprechen - dort hat man sich ganz klar das Ziel gesetzt, noch näher an die Standards heranzukommen. Interviews mit Verantwortlichen der beiden anderen Webauftritte sind geplant - wenn es etwas zu berichten gibt, werden wir das tun.

Man muß sich aber bei diesen Projekten darüber im Klaren sein, daß die Vorgaben des jeweiligen Managements an die Entwickler bestimmt nicht lautete: "Macht uns fit für den Validator". Sie haben wohl eher etwas gesagt wie: "Unser Kosten für Traffic sind zu hoch - tut was dagegen!" - und wo vom Sparen die Rede ist, hat Perfektionismus wenig Raum.

Die Welt ist schlecht - und das Bessere ist der Feind des Guten.

Vom Standpunkt des reinen Markup aus gesehen, ist das natürlich sehr, sehr böse. Aber wir alle wissen es: Die Welt ist schlecht. Und vielleicht entdecken die Verantwortlichen ja auch eines Tages, daß sie noch mehr Traffic reduzieren und noch mehr Reichweite gewinnen können, wenn sie noch mehr in Standardkonformität investieren.

zurück

 

 


Fatal error: Uncaught Error: Call to undefined function ereg_replace() in /homepages/27/d21205299/htdocs/Gillard/besuch_onl.php:16 Stack trace: #0 /homepages/27/d21205299/htdocs/Gillard/FAQ/FAQ.php(759): require_once() #1 {main} thrown in /homepages/27/d21205299/htdocs/Gillard/besuch_onl.php on line 16